Let’s go surfin…?
Wenn man sich anschaut, was aus Google in den letzten Jahren geworden ist, kann einem schonmal Angst und Bange werden. Insbesondere Datenschützer werden dabei oft hellhörig.
Auf der anderen Seite hat Google aber auch eine grosse Masse an kreativen Köpfen und guten Ideen, und so entspringt ein neuer Service nach dem anderen. Nun auch, wenn auch noch in einer Preview-Version, Google Wave. Die Frage ist aber, was kann es, was bringt es, und warum sollte man es sich mal anschauen. Da ich mir hierbei auch noch nicht so 100%-ig sicher bin, schauen wir es uns doch einmal an.
Direkt schon in der Überschrift bei Google wird das Thema von Wave umrissen: "Communicate and collaborate in real time", also ein Kommunikations- und Zusammenarbeitswerkzeug. Wenn man sich das Ganze dann etwas genauer anschaut, spricht Google davon, dass eine Wave eine Zusammenfassung aus einem Dokument und Konversation ist, mit den Teilnehmern die man der Wave hinzufügt, und bekommt in Echtzeit alle eingegebenen Informationen zur Verfügung.
Sprich, egal ob man nun eine Party mit Freunden plant, auf der Arbeit mit Kollegen an anderen Standpunkten zusammenarbeitet, oder auch nur eine Gedankendeponie erzeugen möchte, all das lässt sich machen. Hauptkritikpunkt hierbei ist aber sicherlich, dass dies alles auf den Google-Servern stattfindet, und somit wohl auch für Werbezwecke gescannt wird. Genau dabei erscheint aber glücklicherweise ein Silberstreif am Horizont. Google plant zumindest das Ganze irgendwann als Open-Source freizugeben, und somit kann man sich dann auch eigene Server erstellen.
Einen groben Überblick über die Funktionen bekommt man zudem über das nett gemachte Video von Dr. Wave.
Ob das Ganze ein interessantes Thema wird, lässt sich wahrscheinlich aber erst mit mehreren Teilnehmern feststellen.